Sternstunden am 25.2.2026 – Ein Frühlingsabend im Winter

Auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht, es war schon ein fast lauer Frühlingsabend – und das Ende Februar! Schon am Nachmittag hieß es auf unserer WhatsApp-Gruppe „Der Himmel sieht ja schon toll aus – hoffentlich hält sich das auch heute Abend!“. Es war in der Tat kaum zu glauben. Sollten wir diesmal wirklich Glück haben nach all den Wochen mit schlechtem Wetter einschließlich völlig bedecktem Himmel?


Es sieht auf den Fotos auch nicht so aus, aber es waren immerhin 12 Besucher zur Vosslinke am Piesberg gekommen – obwohl wir wegen des schlechten Wetters am Tag zuvor diese Sternstunde sehr kurzfristig um einen Tag verschieben mussten. Das Spektrum der Besucher reichte diesmal von Kindern im Grundschulalter bis zu Besuchern in den „besten“ Jahren. Der Beginn um 18:30 Uhr ist für Familien mit Kindern im Grundschulalter gut geeignet. Die späteren Termine dagegen eher nicht: “Es war sehr schön, aber wir werden wohl erst wieder im Herbst dabei sein. Unsere Kinder halten bei dem späteren Beginn im Frühling einfach noch nicht durch.“, wie uns eine Mutter erklärte. Schade, aber für die längeren Tage können wir leider auch nichts. Wir können sie höchstens erklären.


Insgesamt waren es sehr schöne Sternstunden. Der Himmel blieb ein „toller Himmel“ – nur ab und an mal Schleierwolken – und das trotz der Nähe zu Osnabrück mit seiner Lichtglocke. Mit zunehmender Dunkelheit ein prächtiges Sternenzelt mit Halbmond und Jupiter. Dazu in unseren verschiedenen Teleskopen: Der Mond – brillant, Jupiter mit seinem Ballett der vier Galileischen Monde – geheimnisvoll und weit entfernte Doppelsterne unterschiedlicher Farbe – beeindruckend.


Von uns waren mit ihren Teleskopen da: Werner, Wilhelm, Olaf, Gerold, Achim.

Einhellige Meinung zum Ende der Sternstunde: Astronomie macht Spaß – denjenigen, denen wir die Sterne gezeigt haben und uns, die wir unsere Begeisterung teilen konnten.


Impressionen


Alles ist vorbereitet.
Die ersten Besucher sind da.
Die Vosslinke ist ein dunkler Ort und trotzdem nah bei Osnabrück.

(Die Aufnahmen wurden von Werner Wöhrmann erstellt.)

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