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Sternbilder


Seit die Menschen den Himmel betrachten, waren die Sterne ein fester Bestandteil der Orientierung, der Jahresplanung und der kulturellen Ereignisse. So zeugt z.B. die Himmelsscheibe von Nebra [1] von der Bedeutung und Nutzung des Sternenhimmels schon vor ca. 4000 Jahren!

Das Problem der Nutzung des Sternenhimmels liegt heute neben der Lichtverschmutzung unseres Himmels in der Vielzahl der Sterne an sich begründet. Je nach Standort können mit bloßem Auge ca. 6000 bis 6500 Sterne gesehen werden – da fällt es schwer, einzelne Sterne zu identifizieren. Daher haben die Menschen schon sehr früh begonnen, die Sterne in Bildern zusammenzufassen, die dann mit nachvollziehbaren Geschichten verknüpft wurden. So entstanden in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche „Sternbilder“, die Teile der eigenen Geschichte oder Mythologie widerspiegelten.

Heute hat man sich international auf 88 Sternbilder geeinigt, die 1922 von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) [2] festgelegt und bis 1930 benannt wurden, wobei man sich an den lateinischen bzw. latinisierten, historischen Namen orientiert hat und diese mit einem aus drei Buchstaben bestehenden Kürzel versehen hat.

Auch die jeweiligen Grenzen der Sternbilder wurden 1928 durch die IAU festgelegt, sodass jeder einzelne Stern einem Sternbild eindeutig zugeordnet werden konnte.

Auf den folgenden Seiten wollen wir nach und nach unterschiedliche Sternbilder und deren Sterne bzw. Objekte näher beleuchten und interessante Fakten und Bilder zu diesen Objekten aufzeigen.


Hier geht es zu den einzelnen Beiträgen im Bereich Sternbilder:


Corona Borealis

  • Corona Borealis – Die Nördliche Krone
    Das Sternbild Nördliche Krone oder Corona Borealis ist leicht zwischen den Sternbildern Bärenhüter (Bootes) und Herkules zu finden. Es zeigt eine gut erkennbare, nach oben geöffnete Ringstruktur, die von sieben relativ gut erkennbaren Sternen gebildet wird. Wir finden hier sehr interessante Sterne…
  • T Coronae Borealis – Die Nova in spe
    Ein Stern im Sternbild Nördliche Krone wird beschrieben, für den in diesem Jahr 2024 ein drastischer Helligkeitsanstieg zu erwarten ist. Es wird auf die historischen Ereignisse dieser Nova, aber vor allem auf den heutigen Stand des Wissens über diesen regelmäßig etwa alle 80 Jahre aufleuchtenden Stern eingegangen.

Orion:

  • Der Orion und seine Umgebung
    Das Wintersechseck besteht aus den sehr hellen Sternen Capella im Sternbild Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund und Pollux in den Zwillingen – am Himmel bilden diese Sterne ein schönes Sechseck, in dessen Mitte der Orion zu finden ist.
  • Der De Mairan Nebel – M 43
    Der direkt an den Großen Orionnebel angrenzende De Mairan Nebel wird bei der Beobachtung der Gesamtregion um das Sternbild Orion oft gar nicht erwähnt. Doch er ist womöglich die Ursache für die spektakulär leuchtenden HII Regionen am Schwert des Orion.
  • Der Pferdekopfnebel im Orion – B33
    Das der Erde am nächsten gelegene aktive Sternentstehungsgebiet liegt im Sternbild Orion im sog. Pferdekopfnebel. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist sehr viel Forschungsarbeit aufgewandt worden, um seinen strukturellen Aufbau und die in ihm wirkenden Mechanismen zu ergünden.
  • Der Stern Beteigeuze – ein Roter Überriese
    Beteigeuze, der linke Schulterstern des Orion, ist ein Roter Überriese, der spätestens nach seiner deutlichen Verdunkelung Ende 2019 in den Fokus der Wissenschaft und natürlich auch der Amateurastronomie gerückt ist. In dieser Zusammenfassung soll der aktuelle Stand der Fakten zu Beteigeuze dargestellt werden.
  • Der Orionnebel – M42
    Der Orionnebel oder M42 ist wohl eines der markantesten und damit auch bekanntesten Objekte am nächtlichen Winterhimmel.



Quellen:

[1] Himmelsscheibe von Nebra: https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra

[2] IAU https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Astronomische_Union