On The Moon Again 2024

Der Mond. Jeder kennt ihn. Jeder hat ihn schon einmal am Himmel gesehen. Unzählige Male wurde er in Gedichten und Liedern besungen. Sein Einfluss auf die Erde ist groß. Kein Wunder, er ist schließlich unser nächster kosmischer Nachbar.


Warum also nicht bei ihm genau hinschauen, nicht nur mit bloßem Auge, sondern auch mit einem optischem Gerät? Exakt das wollten wir von kosmos-os wie auch in den vergangenen Jahren mit unserer Beteiligung an der internationalen Aktion „On The Moon Again“ tun, bei der weltweit Amateurastronomen mit ihren Teleskopen hinaus auf die Gehwege und Plätze gehen, um anderen die Möglichkeit zu geben, die faszinierende Mondlandschaft im Detail zu betrachten. Weil uns der Mond kosmisch gesehen so nah ist, beeindruckt er mit einem enormen Detailreichtum seiner Oberfläche.


Am Freitag, Samstag und Sonntag (14.-16. Juni 2024) hatten wir geplant, draußen im sog. Nettepark von Osnabrück zu sein, unsere Geräte aufzubauen und Besuchern einen (vergrößerten) Blick hinauf zum Mond zu ermöglichen. Den Freitag mussten wir absagen. Die Wetterprognosen waren zu schlecht.


Am Samstag und Sonntag aber haben wir uns nicht abschrecken lassen! Ab 20 Uhr hatten wir unsere Teleskope verschiedener Bauart aufgestellt. Da die Lokalzeitung am Samstagmorgen einen Artikel über unsere Aktion veröffentlicht hatte, konnten wir uns an beiden Abenden auch über interessierte Besucher freuen, die sich extra wegen unserer Aktion zu uns auf den Weg gemacht hatten, nicht nur aus der Stadt sondern auch aus den Umlandgemeinden.


In den unfreiwilligen Wolkenpausen gab es angeregte Gespräche.


Der Regenschutz kam aber nur einmal zum Einsatz.


Bei Wolkenlücken gab es etwas „Gedränge“.


Obwohl die Sonne gerade erst unterging und die Wolkenberge rot aufscheinen ließ, waren auf dem Mond schon Krater und Gebirge gut zu erkennen.


Die Wolken lieferten sich an beiden Abenden einen beständigen Wettstreit mit dem Mond. Einmal mussten wir sogar eine Regenpause einlegen. Umso größer war die Freude , wenn der Mond in den klaren Wolkenlücken wieder seine Pracht zeigte. Oft entschädigte uns der Himmel sogar mit stimmungsvollen Wolkenbildern.


Die Sonne geht unter im Nettepark.


So sah der Mond beim Blick durch eines unserer Teleskope aus. Die Strukturen an der Schattengrenze sind am besten zu sehen.


Wir von kosmos-os mit einem Dobson-Spiegelteleskop und Wolken im Hintergrund
v.l.n.r.: Thomas Grunge, Olaf Homeier, Gerold Holtkamp, Werner Wöhrmann, Achim Tegeler